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Nach einer Futterumstellung reagieren viele Hunde mit weichem Kot oder Durchfall. Das ist meist harmlos: Der Darm muss sich erst an neue Eiweißquellen, andere Rezepturen oder einen höheren Fleischanteil gewöhnen. Mit einer langsamen Umstellung und gut verdaulichem Futter lässt sich der Verdauungstrakt meist schnell beruhigen.
Typische Ursachen für Durchfall nach Futterumstellung
- zu schnelle oder abrupte Futterumstellung
- neue Eiweißquelle oder deutlich höherer Fleischanteil
- Zusatzstoffe oder minderwertige Zutaten im alten Futter
- gestörte Darmflora oder empfindlicher Magen
- Stress, Unruhe oder viele Leckerchen
Sofortmaßnahmen bei akutem Durchfall
- Futtermenge für 1–2 Tage leicht reduzieren
- keine Snacks, keine Kauartikel
- frisches Wasser in kleinen Portionen anbieten
- Ruhe, kein Training, wenig Aufregung
- optional: Schonkost für 24–48 Stunden (z. B. Hühnchen + Kartoffel)
Futterumstellung richtig durchführen
Die beste Methode ist eine schrittweise Umstellung über 5–7 Tage: zuerst 25 % neues Futter, dann täglich etwas mehr. So kann sich die Verdauung langsam an die neue Rezeptur anpassen. Besonders sinnvoll ist ein hochwertiges Nassfutter ohne Füllstoffe (LINK zu „Nassfutter“ oder „Anifit“).
Darmflora des Hundes stärken
- hochwertiges, gut verdauliches Nassfutter ohne Getreide (LINK)
- ausreichender Fleischanteil, keine künstlichen Zusätze
- präbiotische Zutaten oder natürliche Darmunterstützung (LINK zu „Darmkur“)
- konstante Fütterungszeiten und wenig Stress
Wann zum Tierarzt?
- Durchfall länger als 48 Stunden
- blutiger Durchfall, Fieber oder starkes Erbrechen
- Trinkverweigerung, Schwäche oder Flüssigkeitsverlust
- Welpen, Senioren oder Hunde mit Vorerkrankungen
Häufige Fragen
Wie lange dauert Durchfall nach Futterumstellung?
Meist 1–3 Tage, solange der Hund fit bleibt und keine zusätzlichen Reize hinzukommen.
Soll ich das alte Futter wieder geben?
Nur wenn der Hund stark reagiert oder der Durchfall länger anhält. Sonst langsam weiter umstellen.
Darf ich Schonkost füttern?
Ja, bei leichten Beschwerden für 1–2 Tage sinnvoll. Danach langsam zurück zum normalen Futter (LINK).
